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Da ich mich zurzeit in der Trainingspause befinde, dachte ich mir mit meinen Trainingskollegen, Renz Philipp und Mendy Swoboda eine Kanufahrt nach Feldkirchen zu machen.

 

 

 

 

Nachdem wir alles in das Kanu, mit dem Namen Betty verladen hatten, starteten wir um 10 Uhr Ortszeit vom „alten“ Ottensheim Bootshaus.

 

Start beim Bootshaus:

Unser Kanu --> Betty Lachen

Unser Gepäck!

 

Beim durchqueren des Altarmes sahen wir, dass so ein Kanu lenken gar nicht so leicht ist. Mendy übernahm die Aufgabe des Steuermannes und gab sein bestes. Zunge rausstrecken

 

Nach zirka 30 Minuten hatten wir das Ende des Altarmes erreicht, und nun mussten wir auf den „Stausee überheben“. Auch hier waren wir erstaunt wie viel so ein Kanu wiegt.

 

Übertragen am Ende des Altarmes:

Erste Hürde - Kanu aus dem Wasser zu bekommen!

Zweite Hürde - Kanu zum Stausee befördern!

Und nun wieder ins Wasser! Grinsen

Meinungsverschiedenheiten Zunge rausstrecken

 

Nun startete die richtige Herausforderung. Das Kanu 7km stromaufwärts Richtung Feldkirchnersee zu steuern. Doch wir hatten keinen Stress, das Wetter wurde auch immer besser und die Stimmung war großartig. Auf ein paar Trinkpausen konnte natürlich auch nicht verzichtet werden Zunge rausstrecken

Auf der Strecke:

 

Nach ca 30 Minuten anstrengender Fahrt, stoß Mario auf uns, der eine kurze Radtour abhielt.

 

Endlich nach 2 Stunden erreichten wir den Kilometer 51, wo wir umstiegen. Jetzt die nächste Herausforderung: Das schwere Kanu samt Kühlbox, Bierkiste, „Blackbox“ und die anderen wichtigen Utensilien heil über den Pesenbach zu transportieren. Doch auf diesen Hindernis konnte uns nicht aufhalten und schon nach kurzer Zeit konnten wir „Betti“ wieder ins Seewasser lassen.

 

Der Umstieg auf den Feldkirchner See:

 

Nach dieser Anstrengung musste sich gestärkt werden. Leider kam unser Essen beim Übersetzen in Berührung mit Wasser, so mussten wir uns mit „gewässerten Brot“ zufriedengeben, doch das störte uns weniger den der Hunger überwog. Jetzt wurde sich am See Ausgeruht. Mendy und Philipp drehten einige Runden am Wasserschilift. Anschließend wurde ein bisschen gebadet und ausgeruht und dann ging es schon wieder weiter. Mendy hatte die spontane Idee, wir könnten doch den Pesenbach bis zur Altarmmündung runterpaddeln. Philipp und ich dachten uns warum nicht, so ersparen wir uns wenigstens eine Übertragstelle. So schafften wir Betti also in den Pesenbach und setzten unsere Fahrt fort. Wir hatten Glück den das Wasser war hoch genug und es war wirklich außergewöhnlich schön, den hier kommt nie ein Mensch mit der Natur in Berührung. Einige umgestürzte Bäume und kleinere Wehren waren unsere einzigen Sorgen. So trieben wir lagsam aber sicher wieder richtung Ottensheim.

 

Während der Fahrt zerbrachen wir uns jedoch noch den Kopf wie wir die Letzte Wehr in die Altarmmündung passieren sollten. Es dauerte nicht lange und wir waren unmittelbar vor der Mündung. Es blieb uns nicht viel Zeit zu überlegen, wie wir die Wehr am besten passieren sollten, denn die Strömung drückte uns immer schneller in Richtung Wehr. Wir dachten uns was kann schon großartiges passieren und fuhren motiviert auf sie zu.
Leider wurden wir für unseren Leichtsinn bestraft und das Kanu verkantete sich in der Wehr. Nun musste sofort gehandelt werden, denn das Kanu füllte sich immer schneller mit Wasser, Mendy und ich sprangen ins Wasser und versuchten das Kanu zu befreien.
Dann endlich das Kanu löste sich und schoss die Wehr weiter hinunter, jedoch ohne mich, Mendy hatte es noch ins Kanu zurück geschafft. So also das Kanu voraus und ich hinterher. Ich machte einige unfreiwillige Bekanntschaften mit Steinen, doch wir mussten so lachen, dass alles wieder schnell vergessen war. Leider überlebten es meine Digitalkamera und Mendys Handy nicht. Doch ich konnte alle Fotos auf der Speicherkarte retten.

Es war ein wirklich gelungener Tagesausflug auf den wir uns lange Erinnern werden.

 

Wir versprachen uns das nächstes Jahr wieder zu machen und hoffen dann villeicht mit mehr als nur einen Kanu die Tour zu starten. Grinsen