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Satzung des WSV - Ottensheim

§ 1 Name
§ 2 Sitz
§ 3 Logo 
§ 4 Zweck
§ 5 Vereinsjahr  
§ 6 Vereinszugehörigkeit  
§ 7 Mittel des Vereines  
§ 8 Mitglieder  
§ 9 Aufnahme  
§ 10 Erlöschen der Mitgliedschaft
§ 11 Rechte der Mitglieder
§ 12 Pflichten der Mitglieder  
§ 13 Mitgliedsbeitrag
§ 14 Umlagen  
§ 15 Strafen  
§ 16 Vereinsorganisation  
§ 17 Hauptversammlung  
§ 18 Obmann und Obmannstellvertreter
§ 19 Vorstand
§ 20 Sektionsausschüsse  
§ 21 Wirkungskreise  
§ 22 Rechnungsprüfer
§ 23 Geschäftsführung und Zeichnungsberechtigung
§ 24 Auflösung des Vereines
§ 25 Berufungsrecht
§ 26 Schiedsgericht
 
§ 1 Name:
 
"Wassersportverein Ottensheim"
 
§ 2 Sitz:
 
Ottensheim
 

 
Rot-weiß-rotes Wappen blau umrandet mit blauem kursiven Karo mittig zentriert  
 
 
 
   § 4 Zweck:
 
Die Ausübung des Wassersportes in den Sportarten Rudern und Kanu, die Veranstaltung von und die
Entsendung zu Wettkämpfen in beiden Sportarten sowie die Abhaltung sonstiger Veranstaltungen zur
Pflege des Vereinslebens. Der Verein ist gemeinnützig!
 
§ 5 Vereinsjahr:
 
Das Vereinsjahr beginnt am 1.Jänner eines jeden Jahres und endet am 31. Dezember des gleichen
Jahres.

§ 6 Vereinszugehörigkeit:
 
Der Verein gehört dem Allgemeinen Sportverband Österreich (ASVÖ) an. Die Sektionen Rudern und
Kanu gehören den zuständigen Fachverbänden an.

§ 7 Mittel des Vereines:
 
a.  Mitgliedsbeiträge;  
b.  Allfällige Umlagen;  
c.  Sonstige Zuwendungen und Spenden;  
d.  Erträgnisse aus Abhaltung von Regatten, Trainings, Wanderfahrten, Veranstaltungen.  
e.  Erträgnisse aus Strafen  
 
§ 8 Mitglieder:
 
Jede natürliche Person als
a.  ordentliches Mitglied  
b.  unterstützendes Mitglied;  
c.  Ehrenmitglied  
 
Ordentliche Mitglieder dürfen nicht gleichzeitig ordentliche Mitglieder eines anderen Ruder- oder
Kanusportvereines sein. Ausnahmegenehmigungen können in jedem Falle vom Vorstand erteilt
werden.
 
§ 9 Aufnahme:
 
Ausübende  und  unterstützende  Mitglieder  werden  auf  schriftlichen  Antrag  (Beitrittserklärung)  durch
den Vorstand aufgenommen, wobei der Antrag als genehmigt gilt, wenn er nicht in der nächsten, auf
die Abgabe der Beitrittserklärung folgenden Vorstandssitzung abgelehnt wird.  
 
§ 10 Erlöschen der Mitgliedschaft:
 
a.  durch freiwilligen Austritt, welcher schriftlich dem Vorstand anzuzeigen ist.  
b.  durch Ausschluss  
c.  durch Tod
   Ein Ausschluss kann vom Vorstand angeordnet werden, bei
 
a.  Verstößen gegen die Satzung;  
b.  Schweren Verstößen gegen die Fahr- bzw. Hausordnung;  
c.  Verhalten, welches das Ansehen oder das Vermögen des Vereines gröblich schädigt;  
d.  Nichterfüllung aufgetragener Verbindlichkeiten trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung.
   
Der Vorstand beschließt den Ausschluss mit Zweidrittelmehrheit.  
 
§ 11 Rechte der Mitglieder:
 
a.  Benutzung sämtlicher Vereinseinrichtungen im Rahmen der  bestehenden Vorschriften  
(z. B. Hausordnung, Fahrordnung etc.)
b.   Sportliche Betreuung und Ausbildung;  
 a) und b) je nach Entrichtung mindestens des dafür festgesetzten Beitrages;
c.  Sitz in der Hauptversammlung;
d. Stimme in der Hauptversammlung; beschränkt auf Ehrenmitglieder und ordentliche Mitglieder,    
sofern dieselben das 16. Lebensjahr vollendet haben.
 
Die den Sport ausübenden Mitglieder müssen schwimmkundig sein.
 
§ 12 Pflichten der Mitglieder:
 
a.  Einhaltung der Satzung, der Fahrordnung, der Hausordnung und sonstiger Vorschriften sowie
  Befolgung der Beschlüsse der Hauptversammlung und des Vorstandes;  
b.  Zahlung des Mitgliedsbeitrages und allfälliger Umlagen innerhalb der festgesetzten Frist;  
c.  Ausführung von Arbeiten für Vereinszwecke.  
d.  Bekanntgabe der jeweils aktuellen Postanschrift, Telefonnummer und Emailadresse.
 
§ 13 Mitgliedsbeitrag:
 
Dieser wird in der Hauptversammlung für  ein Vereinsjahr beschlossen und ist bis 30. April dieses
Jahres zu entrichten
 
 § 14 Umlagen:
 
Sind fallweise zu erbringende von der Hauptversammlung beschlossene für bestimmte Zwecke
gewidmete Sach- oder Geldleistungen.
 
§ 15 Strafen:
 
Verstöße, welche nicht so schwerwiegend sind, dass sie den Ausschluss rechtfertigen, können vom
Vorstand mit einfacher Mehrheit durch Geld-, oder Leistungsstrafe oder durch Sperre auf Zeit
geahndet werden.

§ 16 Vereinsorganisation:
 
Der Verein ist ein einheitliches Ganzes und hat folgende Organe:  
   
a.  Hauptversammlung;  
b.  Vorstand  
c.  Sektionsausschüsse Rudern und Kanu
d.  Rechnungsprüfer
e.  Schiedsgericht
 
§ 17 Hauptversammlung:
 
Die ordentliche Hauptversammlung findet alljährlich innerhalb dreier Monate nach Ablauf des
Vereinsjahres statt.  
Sie wird vom Vorstand einberufen.  
 
Eine außerordentliche Hauptversammlung findet statt:
 
a.  wenn dies der Vorstand beschließt;  
b.  wenn sie von den Rechnungsprüfern einberufen wird  
c.  wenn dies mindestens von 10 %  der Mitglieder in einem an den Vorstand gerichteten schriftlichen
Antrag  unter  Angabe  des  Zweckes  verlangt  wird.  In  diesem  Fall  hat  der  Vorstand  die
außerordentliche  Hauptversammlung  so  einzuberufen,  dass  dieselbe  innerhalb  von  sechs
Wochen nach Einlangen des Antrages stattfindet.    
 
Zu  diesen  Hauptversammlungen sind alle Mitglieder spätestens 3 Wochen vorher schriftlich, das
heißt per Email oder Postsendung an die zuletzt angegebene Emailadresse oder Postanschrift, unter
Bekanntgabe der Tagesordnung einzuladen.  
 
Der Hauptversammlung obliegt:
 
a.  Die Entgegennahme, Prüfung und Genehmigung des zu erstattenden Geschäfts- und
Kassenberichtes;  
b.  Die Wahl des Vorstandes (alle zwei Jahre);  
c.  Wahl der Rechnungsprüfer (alle zwei Jahre);
d.  Enthebung und Absetzung von Vorstandsmitgliedern;  
e.  Genehmigung des Jahresvoranschlages;  
f.  Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, Umlagen etc.;  
g.  Veräußerungen von Vereinsvermögen über €  10.000  
h.  Genehmigung von Budgetüberschreitungen;  
i.  Beschluss über Eintritt bzw. Austritt aus Dach- und Fachverbänden;  
j.  Satzungsänderungen;  
k.  Ernennungen von Ehrenmitgliedern über Vorschlag des Vorstandes.
l.  Entscheidungen über Berufungen gegen Beschlüsse des Vorstandes;  
m.  Beschlussfassung über Anträge von stimmberechtigten Vereinsangehörigen, welche spätestens
acht Tage vor Beginn der Hauptversammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht worden sind.  
n.  Auflösung des Vereines.  
 
Die  Hauptversammlung  ist  bei  satzungsgemäßer  Einladung  ohne  Rücksicht  auf  die  Anzahl  der
anwesenden Mitglieder beschlussfähig.  
 
 
 Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen gefasst.  
 
Beschlüsse  über  Satzungsänderungen  oder  die  Auflösung  des  Vereines  bedürfen  einer
Zweidrittelmehrheit der gültigen Stimmen.
 
§ 18  Obmann und Obmannstellvertreter
 
Der  Obmann  leitet  den  Verein  und  vertritt  allein  den  Verein  nach  außen;  er  ist  dessen
organschaftlicher  Vertreter.  Bei  seiner  Verhinderung  vertritt  der  1.Obmannstellvertreter  bei  dessen
Verhinderung  der  2.  Obmannstellvertreter  den  Obmann.  Diese  vertreten  in  diesen  Fällen  auch  als
organschaftliche Vertreter jeweils allein den Verein nach außen.
Der Obmann führt den Vorsitz in der Hauptversammlung und bei den Vorstandssitzungen
.
§ 19 Vorstand:   
 
Der Vorstand wird von der Hauptversammlung gewählt und besteht aus:
1.  Obmann  
2.  2 Sektionsleitern (Rudern und Kanu)  
3.   Schriftführer  
4.  Kassier  
5.  Breitensportwart Rudern  
6.  Breitensportwart Kanu  
7.  Rennsportwart Rudern
8.  Rennsportwart Kanu
9.  Beiräte: 2 Beiräte je Sektion   
Obmannstellvertreter sind die beiden Sektionsleiter. Gehört der Obmann der Sektion Rudern an, ist
1.Obmannstellvertreter der Sektionsleiter Kanu und umgekehrt. Die Vorstandsmitglieder sind, so wie
alle anderen Funktionäre des Vereins, ehrenamtlich tätig.
Der Vorstand wird von der Hauptversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Seine
Funktionsperiode beginnt mit der Annahme der Wahl und endet mit der Wahl des nächsten
Vorstandes.
Für die Wahl des Vorstandes hat der Vorstand bzw. kann jedes stimmberechtigte Mitglied – dieses
unter Einhaltung einer Frist von 8 Tagen -  der Hauptversammlung einen Wahlvorschlag unterbreiten.
Dem Vorstand obliegen sämtliche Entscheidungen, welche nicht ausdrücklich der Hauptversammlung
oder den Sektionsausschüssen vorbehalten sind. Der Vorstand tagt mindestens alle  drei  Monate
einmal  und  ist  bei  Anwesenheit  von  mindestens  der  Hälfte  seiner  Mitglieder  beschlussfähig.  Der
Vorstand  beschließt  mit  Ausnahme  über  einen  Ausschluss  nach  §  10  mit  einfacher  Mehrheit  Bei
Stimmengleichheit  entscheidet  der  Obmann.  Der  Vorstand  wird  vom  Obmann  selbst  bzw.  über
Verlangen dreier Vorstandsmitglieder unter Angabe des Zweckes einberufen. Diesem Verlangen hat
der Obmann binnen vierzehn Tagen nachzukommen.  
Bei  Ausscheiden  von  Vorstandsmitgliedern  werden  Ersatzleute  durch  Beschluss  der  übrigen
Vorstandsmitglieder  der  jeweiligen  Sektion  mit  einfacher  Mehrheit    bis  zur  nächsten
Hauptversammlung kooptiert. Bei Ausscheiden des Obmannes  übernimmt seine Aufgaben zunächst
der  1.Obmannstellvertreter,  außerdem  ist  ehestmöglich  eine  Hauptversammlung  zur  Wahl  des
Obmannes einzuberufen.
Sämtliche Vorstandsmitglieder sind den Sektionsausschüssen zu Auskunft verpflichtet.

§ 20 Sektionsausschüsse:
 
Jeder Sektionsausschuss besteht aus:
 
a.  Sektionsleiter  
b.  Breitensportwart  
c.  Rennsportwart  
d.   Jugendwart       
e.  Schriftführer  
 
Die  dem  Vorstand  angehörenden  Mitglieder  des  Sektionsausschusses  kooptieren  dessen  weitere
Mitglieder mit einstimmigem Beschluss
Der  Sektionsleiter  leitet  und  beruft  den  Sektionsausschuss  nach  Bedarf  ein  und  kann  auch  andere
Sektionsangehörige mit beratender Stimme fallweise beiziehen.  
Dem  Sektionsausschuss  obliegt  die  Entscheidung  in  allen  Angelegenheiten,  welche  ausschließlich
den Ruder- bzw. Kanubetrieb betreffen, inklusive der Erlassung von Fahrordnungen. Ausgenommen
ist die Veranstaltung von Regatten. In diesem Rahmen kann er über einen Betrag in der Höhe von
zwei  Dritteln  der  jährlichen  auf  die  Sektion  entfallenden  Mitgliedsbeiträge  verfügen.  Beschlüsse
werden  mit  einfacher  Mehrheit  gefasst.  Über  das  Sektionsgeschehen  ist  in  der  nächsten
Vorstandssitzung zu berichten. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Sektionsleiter.                                                                             
 
§ 21 Wirkungskreise:
 
a.  Sektionsleiter:
Vertretung und Unterstützung des Obmannes. Der jeweilige Sektionsleiter übernimmt die
Vertretung der Sektion in den jeweiligen Fachverbänden und gegenüber dem Gesamtverein.  
b.  Schriftführer:
Der Schriftführer hat die schriftlichen Arbeiten des Vereins zu führen, soweit diese nicht von den
Schriftführern der Sektionsausschüsse zu erledigen sind. Er hat die Sitzungen des Vorstandes und
der Hauptversammlung zu protokollieren und insbesondere Beschlüsse genauestens festzuhalten.
Anfragen und Zuschriften, die keine Entscheidung erfordern  kann er selbständig erledigen.  
c.  Kassier:
Der Kassier hat die finanziellen Angelegenheiten des Vereines zu bearbeiten und das
Mitgliedsverzeichnis zu führen. Er hat drei Konten zu führen und zwar Gesamtverein, Rudern und
Kanu. Zwei Wochen vor der Hauptversammlung hat er die Jahresrechnung den Rechnungsprüfern
vorzulegen. In der Jahreshauptversammlung haben sie die Jahresrechnung über das abgelaufene
Jahr vorzulegen.  Der Kassier hat die Einnahmen – Ausgabenrechnung innerhalb der gesetzlichen
Fristen und mit Unterstützung der Sektionen das Vermögensverzeichnis samt Übersicht zu
erstellen.  
d.  Breitensportwarte und Rennsportwarte:
Sie leiten die jeweilige sportliche Tätigkeit in ihrer Sektion.  
e.  Zeugwarte:
Sind verantwortlich für die Verwaltung uns Instandhaltung der Sportgeräte samt Zubehör.  
f.  Jugendwarte:
Sind für die sportliche Ausbildung der Jugend verantwortlich und haben nach Möglichkeit
Jugendliche für ihren Sportzweig zu werben.  
 
§ 22 Rechnungsprüfer:
 
Die  beiden  von  der  Hauptversammlung  jeweils  für  die  Dauer  von  2  Jahren  zu  wählenden
Rechnungsprüfer  haben  den  Jahresabschluss  zu  prüfen  und  über  das  Ergebnis  dem  Vorstand  und
der  Hauptversammlung  zu  berichten.  Sie  sind  verpflichtet,  die  laufende  Gebarung  des  Vereins kontrollierend  zu  prüfen  und  sind  daher  berechtigt,  jederzeit  in  alle  Unterlagen  Einsicht  zu  nehmen
und  alle  Auskünfte  zu  verlangen.    Aufgedeckte  Mängel  sind  sofort  dem  Vorstand  zu  melden.  Der
Vorstand  ist  verpflichtet,  die  Rechnungsprüfer  zu  allen  Vorstandssitzungen  einzuladen.  Zur
Abwendung  von  Schaden  für  den  Verein,  sind  die  Rechnungsprüfer  auch  berechtigt,  selbst  eine
Hauptversammlung einzuberufen.  

§ 23 Geschäftsführung und Zeichnungsberechtigung:
 
Die  Geschäftsführung  im  Inneren    obliegt  gemäß  §§  18,  20  und  21  dem  Obmann,  den
Sektionsausschüssen, deren Mitgliedern, dem Kassier und dem Schriftführer. Diese sind lediglich für
ihren  eigenen  Tätigkeitsbereich  verantwortlich.  Jedes  Vorstandsmitglied  ist  in  seinem  eigenen
Tätigkeitsbereich berechtigt, Schriftstücke zu unterfertigen, ohne dass damit – außer für den Obmann
– eine Befugnis, den Verein nach außen zu vertreten, verbunden ist.
Der  Kassier  benötigt  jedoch  für  alle  Zahlungen  die  Zustimmung  des  Obmannes.  Für  die  Gebarung  
über die den beiden Sektionen zur freien Verfügung stehenden Mittel ist der jeweilige Sektionsleiter
verantwortlich.  Zahlungen  dürfen  nur  im  Rahmen  des  jeweiligen  Jahresvoranschlages  geleistet
werden.
.
§ 24 Auflösung des Vereines:
 
Diese  kann  nur  in  einer  außerordentlichen  Hauptversammlung  beschlossen  werden,  wobei  als
Tagesordnung ausdrücklich "Auflösung des Vereines" bekannt zu geben ist. Bei diesem Beschluss ist
über  das  Vereinsvermögen  nach  den  Grundsätzen  der  Gemeinnützigkeit  zu  bestimmen.
 
§ 25 Berufungsrecht:
 
Gegen Entscheidungen der Sektionsausschüsse steht die Berufung an den Vorstand, gegen die des
Obmannes und des Vorstandes an die Hauptversammlung offen. Dieses Recht steht jedem Mitglied
welches sich in seinen persönlichen Rechten beschwert fühlt, z. B. gegen Ausschluss und Strafen, zu.
Die Berufung ist schriftlich binnen einem Monat nach der beschwerenden Entscheidung beim Obmann
einzubringen. Über die Berufung wird in der nächsten Sitzung des zuständigen Gremiums
entschieden.
 
§ 26 Schiedsgericht:
 
1.  Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das
vereinsinterne Schiedsgericht berufen.
2.  Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart
gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft
macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen 7 Tagen macht der andere Streitteil
innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichtes namhaft. Nach
Verständigung durch den Vorstand innerhalb von 7 Tagen wählen die namhaft gemachten
Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des
Schiedsgerichtes. Mangels Einigung während dieser Zeit entscheidet unter den Vorgeschlagenen
das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichtes dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der
Hauptversammlung  - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeiten ist.
3.  Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei
Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem
Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
 
 
Ottensheim, 16. Februar 2018