Montag, 06 Mai 2019 12:53

Int. Juniorenregatta in München

geschrieben von

Danke Karin Brandner für den Bericht :)

Bei schnellwechselnden Wind- und Wetterbedingungen stellten sich 5 WSV’ler dem hochkarätig besetzten Bewerben auf der Münchner Olympiaregattastrecke in Oberschleißheim. Diese Regatta ist seit Jahrzehnten DIE Standortbestimmung für Junioren. Bei rund 1.000 Athleten aus 10 Ländern und 3 Kontinenten ist das Teilnehmerfeld sehr stark und es ist für uns Österreicher zu Beginn oft etwas ungewohnt, Teil einer so großen Juniorenregatta zu sein.

In den beiden Vierer Ohne (Hannah Keplinger, David Suckert) galt es am Samstag, sich im Vorlauf für ein Finale zu qualifizieren, welches am Nachmittag ausgetragen wurde. Am Sonntag standen die gesetzten Läufe an.

Hannah Keplinger bestritt im Juniorinnen A 4- den Wettkampf. Die sehr junge Mannschaft (mit 3 Juniorinnen B!) konnte gute Leistungen zeigen. Am Samstag belegten sie im Vorlauf Rang 6 und konnten am Nachmittag im Finale B noch den tollen 4. Platz errudern. In dem gesetzten Lauf am Sonntag mussten sie sich lediglich den Britinnen und Polinnen geschlagen geben. Ein durch und durch zufriedenstellendes Ergebnis für die junge Crew – wir freuen uns auf mehr!

David Suckert startete, genau wie Hannah, in einer oö Renngemeinschaft im 4-. Am Samstag konnten sie sich mit einem Vierten Platz im Vorlauf für das kleine Finale qualifizieren, wo sie den sechsten Platz erreichten. Sonntags stand der gesetzte Lauf am Programm, in welchem sie den Sieg um nur 2 Sekunden verpassten.

Im Gegensatz zu den Vierer Ohne- Bewerben gab es in den Doppelvierern (Karin Brandner, Stephan Berger) am Samstag die gesetzten Läufe und sonntags Vorlauf und Finale.

Die österreichische Renngemeinschaft mit Karin Brandner belegte nach einem verpatzten Start am Samstag Rang 4. Im Vorlauf lief es besser und mit dem dritten Platz gelang ihnen sogar die Qualifikation für das große Finale. Nach einem ambitionierten Rennen überquerten sie die Ziellinie als Sechster. Trotz wenigen gemeinsamen Kilometern, geschuldet der unterschiedlichen Wohnorte in 3 Bundesländern, zeigte die Mannschaft, dass sie mit der Konkurrenz mithalten kann. Wir hoffen auf eine Einberufung ins Nationalteam für die Junioreneuropameisterschaft in Essen (GER) in 2 Wochen.

Für Stephan Berger startete die Regatta mit einem dritten Platz am Samstag gut. Der Vorlauf am Sonntag war sehr spannend, da lediglich ein paar Zehntel zwischen dem Boot aus Oberösterreich und dem fünft Platzierten lagen, damit qualifizierten sie sich für da Finale B, welches sie auf dem fünften Rang beendeten.

Leon Lindorfer startete als einziger WSV’ler bei den Junioren B im Einer und noch dazu in der Leichtgewichtsklasse (bis 65 kg), die bei heimischen Regatten gar nicht existiert. Am Samstag machte er es besonders spannend, nur 3/10 trennten ihn und seinen Verfolger. Leon konnte in diesem knappen Duell als Sieger hervorgehen und gewann somit das Rennen am Samstag. Am Sonntag konnte er leider nicht ganz an seine Leistung vom Vortag anschließen, konnte aber noch den vierten Platz verteidigen.

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