Donnerstag, 22 August 2019 08:28

Junioren WM in Japan

geschrieben von

Bericht von Karin Brandner

 

Am 1. August ging es für 10 österreichische Junioren/innen nach Japan zum Saisonhöhenpunkt - der Junioren Weltmeisterschft, mittendrin eine WSV'lerin. Karin Brandner war Teil des Doppelvieres und konnte bei der WM viel Erfahrungen sammeln.

Gerudert wurde auf der erst neulich eröffneten Regattastrecke im Hafen Tokios, dem Seaforest waterway. Die Jun.WM war ein Testevent für die Olympischen Spiele nächstes Jahr.

Von 2. bis  6. August konnte die Strecke besichtigt werden und man merkte schnell, dass der schräge Mitwind herausfordernd ist.
An einem freien Nachmittag fuhr das gesamte Österreichteam auf den Tokyo Skytree, das zweithöchste Gebäude der Welt, und konnte einen einmaligen Blick über die Stadt genießen.

Am Mittwoch den 7. August fiel der Startschuss. Der Vorlauf verlief sehr enttäuschend für die vier Mädels, es reichte lediglich für den fünften Platz. Mit dem Hoffnungslauf am nächsten Tag hofften sie auf Verbesserung und ein kleines, großes Wunder. Es konnte zwar eine Steigerung zum Vortag verbucht werden, dennoch landeten sie auf Rang 5 und durften am Samstag im C Finale nochmal ran. Dort war wiederrum eine Verbesserung sichtbar, und der Abstand zu den Gegnerinnen aus Japan konnte immerhin halbiert werden, im Endklassement bedeutet dies Platz 14.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Verbesserung über 3 Wettkämpfe sehr gut war, aber immer noch zu wenig, um mit dem Feld mithalten zu können. Alle Insider wissen, dass die Vorbereitung aufgrund diverser Faktoren alles andere als einfach war und allen Beteiligten viel Energie gekostet hat. Trotz (oder gerade wegen?) des bittern Beigeschmacks nehmen alle viel wertvolle Erfahrung mit nach Hause und können auf eine erlebnisreiche Zeit in Tokio zurückblicken.

Die anderen beiden österreichischen Boote erreichten Platz 16 (JM4x) und Platz 17 (JM2x), wobei im 2x der Einzug in die Top 12 nur um wenige Zehntel verpasst wurde.

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