Mittwoch, 02 Oktober 2019 00:09

Staatsmeisterschaften in Wien

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Die österreichische Meisterschaft ging am Wochenende in Wien über die Bühne. Es war eine eher durchwachsene Regatta für den WSV, auf der einen Seite durfte man sich über gute Rennen und Platzierungen freuen, während andere wiederum sich Besseres erhofft hatten beziehungsweise auch Besseres erwartet wurde.

Am Freitag waren im Männer Zweier Ohne gleich 4 WSV’ler am Podest; Julian Schöberl und Rainer Kepplinger zeigten in beachtlicher Manier, dass sie als Leichtgewichte mit den Schweren nicht nur mithalten können, sondern auch (mit niedrigerer Schlagzahl) deutlich davonfahren können. Lorenz Lindorfer und Patrlick Laggner durfen sich über Bronze freuen.

Samstags standen sowohl Vorläufe als auch Finalis auf dem Programm.

Die Schülerinnen starteten im Einer, wobei sich Theresa Berger mit Platz 6 fürs kleine Finale qualifizieren konnte, wo sie als Zweite ins Ziel kam. Carmen Ginterseder und Linda Weitmann sicherten sich jeweils mit Rang Zwei den Platz im A Finale. Dort wurde es auf den letzten Metern nochmal richtig spannend um Bronze, im Fotofinish fehlten Linda nur 8/100 Sekunden zum Podest. Carmen wurde Fünfte. Gemeinsam mit Helene Schumacher konnten sie im gesteuerten Doppelvierer einen versöhnlichen Abschlussfeiern und diesmal ohne Krebs den starken Zweiten Platz einheimsen.

Bei den Schülern schoben Moritz Schöppl und Justus Gschaider (beide VL 3.) im B Finale des Einers auf Rang 1 und 2 ins Ziel. Durch Viktor Mittermayr und Paul Streibl verstärkt belegten sie im gesteuerten Doppelvierer Platz 5.

Im Männer Einer zogen Neubauer und Kepplinger mit jeweils dem zweiten Platz ins A Finale ein, wo David Fünfter wurde und Rainer sich seine Bronze Medaille abholen durfte. Jakob Stadler und Patrick Laggner holten sich im Doppelzweier ebenfalls Bronze. Im Leichten Zweier Ohne mussten sich Julian Schöberl und Matthias Lindorfer leider dem Gegner geschlagen geben.

Stefan Berger schob im Junioren A Einer im großen Finale auf Rang 5 ins Ziel. Leon Lindorfer hatte Probleme im Einzelzeitfahren und scheiterte am Einzug ins A Finale, konnte aber das B Finale gewinnen.

Die Juniorinnen durften gleich zweimal Jubeln. Zuerst gewannen Karin Brandner und Hannah Kepplinger den Zweier Ohne ehe sie mit Iris Mühringer und Valentina Blechinger gemeinsam den Vierer Ohne auf den letzten Metern für sich entscheiden konnten. Wenn man bedenkt, dass der Vierer ursprünglich als „Opfer Boot“ dem Wiking Linz den Titel sichern sollte, eine beachtliche Leistung. Zudem saßen im Ottensheimer Boot 3 Jun.B von denen 2 nicht einmal 10-mal am Riemen saßen. Bei dem dritten Rennen des Tages (innerhalb von 3,5 h) für Hannah und Karin war die Luft auf den letzten 400 Metern draußen und man musste mit Platz 4 vorliebnehmen.

Sonntags hatten die Sportler mit dem zunehmenden Wind etwas zu kämpfen, da in Ottensheim Wellen eher eine Seltenheit darstellen.

Beide Schülerinnen Doppelzweier (Ginterseder/ Berger, Weitmann/ Schumacher) konnten sich fürs A Finale qualifizieren. Carmen und Theresa waren sogar in Medaillenposition ehe sich ein Schwan in ihre Bahn verirrte und das Boot zum Stillstand brachte, dadurch blieb lediglich Rang Sechs über. Linda und Helen kamen als Fünfter ins Ziel.

Die Schüler Duos Mittermayr/ Streibl und Gschaider/ Schöppl platzierten sich im B Finale auf den beiden vorderen Rängen.

Die Juniorinnen (Mühringer, Blechinger, Keplinger (B), Brandner (A)) starten alle im Einer; Iris landete im C Finale auf Rang 4, Valentina wurde Zweite im B Finale und Hannah kam auf Platz 5 im A Finale ins Ziel. Karin konnte sich bei den jun.A die Silberne sichern. Zu viert im A Doppelvierer schoben sie an fünfter Position ins Ziel.

Stephan Berger/ David Suckert versuchten im Junioren Doppelzweier ihr Glück, schafften den Einzug ins A Finale und landeten auf Platz 5. Leon Lindorfer feierte als jun. B bei den leichten jun. A im Einer den dritten Platz.

Schöberl machte seine Zieleinläufe am Sonntag sehr spannend. Im Leichten Männer Einer wurde er mit Dritter und im leichten Doppelzweier mit Kepplinger gemeinsam fehlten ihnen lediglich 8/100 Sekunden auf den Sieg. Lorenz Lindorfer, Johannes Grantl, Neubauer und Laggner schoben im Vierer Ohne als Dritter ins Ziel. In der Skull variante wurden Neubauer, Laggner, Stadler und Kepplinger Zweiter. Im Achter konnten die WSV’ler (Lorenz Lindorfer, Suckert, Berger, Stadler, Neubauer, Laggner, Schöberl, Kepplinger) den dritten Platz für sich verbuchen.

Insgesamt fuhren die Sportler des WSVs mit 12 Medaillen (3x Gold, 4x Silber, 5x Bronze) nachhause.

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