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1972

Die wenigen Vereinsboote waren Geschenke bzw. Billigankäufe von anderen Vereinen. So konnte der WSV z.B. den Vierer „Puchenau" und den Dreier „Inn“ vor dem Verbrennen bei der Sonnwendfeier des LRV Ister retten und sie als ersten „Vereinsbesitz“ in die Bootshütte legen. Gleich im ersten Vereinsjahr wird fleißig am Strom gerudert und Ziele wie Brandstatt, Aschach, Schlögen und sogar Niederranna werden erreicht.

Die erste Anerkennung für den Wassersportverein erfolgt durch den Landesverband, in dem er diesem eben erst gegründeten Verein die Organisation der OÖ. Landesmeisterschaften überträgt. Diese finden auf der rechten Stromseite bei Wilhering im Unterwasser des Kraftwerkes statt. Die Bewährungsprobe als Veranstalter einer Regatta ist bestanden und die ersten RennrudererInnen, die für den WSV auf dem Stockerl stehen, sind Lotte Schachner (damals noch Anselm), Wolfgang Wagner, Gert Kerschner und Dr. Rudolf Schachner.

Brandstatt wurde von 25 Ruderern insgesamt 122 mal erreicht.
Gesamtkilometerleistung: 10 176,5 km

Die Umleitung der Rodl hatte für den Wassersportverein auch den Verlust der ersten Bootshütte zur Folge. Kurze Zeit wurden die Boote in Wilhering im sogenannten Peilhumer-Stadl untergebracht. Doch dann konnte mit dem damaligen Schlossherrn Mr. Wightman ein Vertrag geschlossen werden, der den Bau der ersten Bootshütte am Fuße des Friedhofberges ermöglichte.