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2010

Unter Rennsportwart Horst Anselm, Cheftrainer Herbert Edthofer und den Trainern Doris Hartl, Sarah Gebetsberger und Roland Mair bestätigt die große WSV Rennmannschaft einmal mehr ihre Dominanz im österreichischen Rudersport. Wiederum 9 Meistertitel können bei den Österreichischen Meisterschaften errudert werden, darunter der erstmals ausgetragene Juniorinnen Achter mit Juliane Wahlmüller, Magdalena Hartl, Katja Wagner, Mira und Marie Steinbeck, Jasmin Wansch, Helena Redlinger, Corinna Hartinger und Stfr. Theresa Stöbich. Auch die Männer zeigen ihre Stärke und gewinnen u.a. den Doppelvierer mit Niki Sigl, Camillo Franek, Bernhard Pfaller und Clemens Obrecht sowie bei den Junioren den 2x mit Max und Georg Liedauer.

International wird der WSV wie schon in den letzten Jahren von Niki Sigl vertreten. Sehr spät – erst im November – findet in Neuseeland die Weltmeisterschaft statt. Dort wo Nikis Mama Renate 1978 ihre letzte WM ruderte, gelang ihm mit seinen Partnern im Leichtgewichtsvierer 32 Jahre später ein C-Finalsieg, was den 13.Gesamtrang bedeutete.
Beim Coup de la Jeunesse in Belgien starteten Clemens Obrecht im 1x (6.Platz) sowie Magdalena Hartl im 4x. Diese Renngemeinschaft schaffte nach einem beherzten Rennen den 4.Platz. Begleitet wurden unsere Sportler von einer WSV Delegation unter dem OK-Chef Horst Anselm, die im Hinblick auf die Ausrichtung des Coup de la Jeunesse 2011 in Ottensheim organisatorische Kontakte knüpfte sowie die Coup Fahne in Empfang nahm. Karin Schuster erwarb in Belgien die internationale Schiedsrichterlizenz – wir gratulieren! Sie ist nun neben Horst Anselm die 2. Internationale Schiedrsichterin beim WSV!

Mag. Wolfgang Wagner versuchte als neuer Breitensportwart zahlreiche Aktivitäten anzubieten. Schon im Winter wurden Boote in der neuen Poly-Werkstätte restauriert, zahlreiche Brandstattfahrten und Clubabende fanden statt, das Mondscheinrudern wurde 3x durchgeführt und eine neue Herausforderung wurde ins Leben gerufen: der Donaupfeiler über 50 km! Wanderfahrten nach Salzburg, Grein und Deggendorf wurden durchgeführt. Im September überflog ein kleines WSV Team unter der Leitung von Thomas Gebetsberger sogar den Ärmelkanal, um auf der Themse zu rudern. Auf Einladung des Staines Boat Club konnten Windsor Castle, Henley sowie die Olympiastrecke am Dorney Lake vom Ruderboot aus besichtigt werden – ein unvergessliches Erlebnis!
Der Weitenpreis am Tag des Rudersports ging wieder an den WSV – 142 km nach Krems wurden in ca. 12 Stunden von folgenden Herren gerudert: Gerhard Hemmelmair, Anthony Thoresson, Bernhard Huber und 2x Wolfgang Wagner!

Am Ende dieses Ruderjahres legt Gerhard Hemmelmair nach über 20jähriger Vorstandstätigkeit seine Sektionsleiterfunktion zurück. Er hat in schwierigen Zeiten die WSV Fahnen hochgehalten und das WSV Schiff immer heil durch alle Gefahrenstellen gesteuert – dafür gebührt ihm aufrichtiger Dank!

Gesamtkilometerleistung: 82.670 km
Rennsportstatistik:
9 Staatsmeistertitel
Nahezu die Hälfte aller zu vergebenen Landesmeistertitel gingen an de WSV – Sieg in der Gesamtwertung und in der Jugendwertung
2. Platz bei der Österreichischen Vereins-Mannschafts-Staatsmeisterschaft